Der renommierte Bergungsspezialist Smit Salvage BV hat von Costa Crociere den Auftrag erhalten, den Treibstoff aus den Tanks der Costa Concordia abzupumpen und einen Plan dafür vorzulegen, wie andere Materialien und potentiell umweltschädliche Stoffe zu entfernen sind. Damit soll begonnen werden, sobald es die Wetterbedingungen zulassen.
Gleichzeitig arbeitet Costa Crociere bereits an der Erstellung eines Plans zur Bergung des Schiffes. Das Unternehmen hat dazu einen Expertenkreis gebildet, dem Vertreter von Costa, der Carnival Corporation & plc, der Werft Fincantieri, dem italienischen Schifffahrtsregister RINA sowie weitere Fachleute und Wissenschaftler angehören. Sie sollen gemeinsam mit den zuständigen Behörden den bestmöglichen Plan ausarbeiten.
Zehn internationale Unternehmen wurden zur Vorlage eines entsprechenden Arbeitsplans für die Bergung der Costa Concordia eingeladen. Dabei handelt es sich um weltweit renommierte Anbieter, welche die Kapazitäten besitzen, solche Arbeiten innerhalb kürzester Zeit, mit einem Höchstmaß an Sicherheit und mit möglichst geringen Auswirkungen für die Umwelt durchzuführen.
Die Angebote müssen Costa Crociere bis Anfang März 2012 vorgelegt werden, um anschließend in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Komitee des italienischen Zivilschutzes einer Prüfung unterzogen zu werden. Die Auswahl des besten Konzepts erfolgt bis Ende März 2012.
„In Anbetracht der aktuellen Situation stellt dieser Zeitplan ein Optimum dessen dar, was realisierbar ist. Es kann angesichts der Komplexität der gesamten Operation jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Verzögerungen auftreten“, heißt es bei Costa. www.costakreuzfahrten.at







